Hallo,
bislang steht bei uns im Keller lediglich ein hoelzernes Systemboard, Gedanken fuer eine Boulderwand geistern aber schon laenger im Kopf herum. Limitierend in unserem Fall ist die normal niedrige Deckenhoehe. Ich habs nicht im Kopf, aber ich bin 179 gross und kann auf den Zehenspitzen gerade die Decke beruehren. Aus den Erfahrungen von Waenden bei Freunden in aehnlich hohen Kellern fuehrt das dann hauptsaechlich zu Traversen. Recht viel Zuege nach oben gehen sich da nicht aus. Willst Du neben der Boulderwand evtl. auch noch ein campusboard hinstellen tut jeder cm Hoehe wirklich Not. Insofern wuerde ich zu einen moeglichst hohen Keller raten, kann mir aber vorstellen, dass da die Kosten mehr als linear steigen

Evtl. kann der Trainingsraum ja auch ins Dachgeschoss gelegt werden? Da wirds dann aber im Fruehjahr immer waermer und das Trainieren immer unangenehmer.
Wie schon geschrieben: Die Waende hinter der Boulderwand sollten stabil sein. Die Decke ist sowieso betoniert.
Details: Meiner Meinung nach brauchst Du keine Sandbeschichteten Platten. Im ueberhangenden Boulderkeller steigst recht selten auf Reibung an, arbeitst Dir aber an den Tritten recht schnell die Raender der Schuhe auf. Ich wuesste nicht, an welcher Boulderwand mit bislang eine Beschichtung etwas gebracht haette. Anders schauts aus, wenn Du anstatt einer rein ueberhaengenden Wand Strukturen einbauen willst (Kanten an verschieden stark geneigten Waeden zB), die dann auch immer wieder mal gegriffen werden. Da bringt mehr Reibung natuerlich schon was.
Zu Unterkonstruktion usw. s. die schon genannten Links.
Viel Spass beim Haeusle baue,
Chris